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	<title>Politische Soziologie</title>
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		<title>Occupy protestiert gegen Weltwirtschaftsforum in Davos</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:40:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Occupy-Bewegung hat auch die wohlhabende und eigentlich eher wenig protestverd&#228;chtige Schweiz erreicht und findet bei den Eidgenossen durchaus Zuspruch. Konkret geht es um Proteste gegen das Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos &#8211; Occupy-Aktivisten haben in Davos ein Iglu-Dorf errichtet. Die zeitweiligen Bewohner von &#8220;Camp Igloo&#8221; protestieren damit nicht nur gegen die sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/208/occupy-protestiert-gegen-weltwirtschaftsforum-in-davos/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-209" href="http://www.politischesoziologie.de/news/208/occupy-protestiert-gegen-weltwirtschaftsforum-in-davos/roth-president-of-juso-of-swiss-social-democrats-helps-build-igloo-of-the-occupy-wef-movement-at-their-camp-site-in-davos/"><img class="alignleft size-full wp-image-209" title="Camp Igloo in Davos" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/occupy-davos.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a>Die Occupy-Bewegung hat auch die wohlhabende und eigentlich eher wenig protestverd&auml;chtige Schweiz erreicht und findet bei den Eidgenossen durchaus Zuspruch. Konkret geht es um Proteste gegen das Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos &#8211; Occupy-Aktivisten haben in Davos ein Iglu-Dorf errichtet. Die zeitweiligen Bewohner von &#8220;Camp Igloo&#8221; protestieren damit nicht nur gegen die sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen des globalen Kapitalismus, sondern auch gegen die &#8220;absolut undemokratische Art&#8221; des Treffens. Sowohl Davos-Besucher als auch die Einwohner von Davos reagierten auf die Occupy-Initiative positiv &#8211; letztere unter anderem deshalb, weil das Forum in dem exklusiven Schweizer Ski-Ort in den letzten Jahren immer mehr Raum beansprucht und den umstrittenen Ausbau des Tagungszentrums durch die Drohung erzwang, die Veranstaltung sonst an einen anderen Standort zu verlegen.</p>
<h3>Occupy Davos: Die Krise hat auch die reiche Schweiz erreicht</h3>
<p><a href="http://www.politischesoziologie.de/news/86/frieden-in-stuttgart-die-wende-zur-losung-des-konfliktes/">Soziale Protestbewegungen</a> in der Schweiz erscheinen auf den ersten Blick eher unwahrscheinlich, das Land ist mit einem Pro-Kopf-Verm&ouml;gen von 540.000 US-Dollar bisher das reichste Land der Welt. Der Ursprung der Occupy-Bewegung lag demgegen&uuml;ber in den Folgen der Banken-Krise f&uuml;r zahlreiche US-Amerikaner, die f&uuml;r die diversen Fehlspekulationen der Finanz-Giganten mit ihren Jobs und Lebensperspektiven bezahlten.</p>
<p>Die Aktivisten im &#8220;Camp Igloo&#8221;  sehen in Occupy und der privilegierten Situation der Schweiz jedoch keinen Widerspruch &#8211; in Presse-Statements sprachen sie dar&uuml;ber, dass die Bankenkrise l&auml;ngst auch die Schweiz erreicht hat, erinnerten an die 68 Milliarden Schweizer Franken teure Rettung der UBS-Bank und daran, dass immer mehr Berufseinsteiger statt in lukrativen Jobs zun&auml;chst auf schlecht bezahlten Praktikumsstellen als Warteschleife landen.</p>
<h3>Weltwirtschaftsforum &#8211; zwischen Zivilgesellschaft und Business-Gipfel</h3>
<p>Das Weltwirtschaftsforum selbst ist von der &ouml;ffentlichen Aufmerksamkeit durch Occupy nur wenig angetan. Die in diesem Jahr angereisten rund 2.600 Regierungschefs, Top-Manager und Verbandsvertreter sehen sich offiziell als &#8220;Vermittler zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft&#8221; &#8211; so formulierte es jedenfalls der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab, der das Forum 1971 gr&uuml;ndete und seitdem sein Chairman ist. Inoffiziell dient die Tagung nicht zuletzt der Anbahnung lukrativer Gesch&auml;fte sowie von Kontakten zwischen Wirtschaft und Politik.</p>
<p>Der zivilgesellschaftliche Aspekt wird vor allem durch die Einladung von NGOs und das sogenannte &#8220;Open Forum&#8221; realisiert, das sich in diesem Jahr in einem Themenschwerpunkt auch mit der Kapitalismus-Kritik von Occupy besch&auml;ftigt. Vertreter der Bewegung wurden dazu allerdings nicht eingeladen &#8211; Klaus Schwab meinte dazu, dass man Leute mit L&ouml;sungen ben&ouml;tige &#8211; Occupy st&uuml;nde demgegen&uuml;ber lediglich f&uuml;r die Kritik.</p>
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		<title>Einf&#252;hrungsphase der Rente mit 67 hat begonnen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:02:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ab Januar 2012 gilt in Deutschland die Rente mit 67. Sie wird jedoch nicht sofort wirksam, sondern in mehreren Teilschritten bis zum Jahre 2029 eingef&#252;hrt. Dies beginnt damit, dass alle Personen, die im Jahre 1947 geboren wurden, einen Monat l&#228;nger arbeiten m&#252;ssen. Mit den Folgejahrg&#228;ngen wird dann genauso verfahren. Im zweiten Teil der insgesamt 18<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/199/einfuehrungsphase-der-rente-mit-67-hat-begonnen/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-200" href="http://www.politischesoziologie.de/news/199/einfuehrungsphase-der-rente-mit-67-hat-begonnen/rente-mit-67/"><img class="alignleft size-full wp-image-200" title="In Deutschland wird hei&szlig; um die Rente mit 67 diskutiert" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/rente-mit-67.jpg" alt="" width="250" height="188" /></a>Ab Januar 2012 gilt in Deutschland die Rente mit 67. Sie wird jedoch nicht sofort wirksam, sondern in mehreren Teilschritten bis zum Jahre 2029 eingef&uuml;hrt. Dies beginnt damit, dass alle Personen, die im Jahre 1947 geboren wurden, einen Monat l&auml;nger arbeiten m&uuml;ssen. Mit den Folgejahrg&auml;ngen wird dann genauso verfahren. Im zweiten Teil der insgesamt 18 Jahre andauernden &Uuml;bergangsphase erh&ouml;ht sich die Lebensarbeitszeit der betroffenen Jahrg&auml;nge dann nicht mehr um einen, sondern um zwei Monate. Auf diese Weise wird im Jahre 2029 die Rente mit 67 erreicht.</p>
<h3>Immer mehr Rentner in Deutschland</h3>
<p>Der Beschluss zur Einf&uuml;hrung der Rente mit 67 wurde vor allem gefasst, weil die <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/195/immer-mehr-sozialversicherungspflichtige-beschaftigte-ab-50-jahren/">deutsche Bev&ouml;lkerung immer &auml;lter wird</a> und dadurch immer mehr Rentenbezieher immer weniger Beitragszahlern gegen&uuml;berstehen. So zahlreich wie die Bef&uuml;rworter der Rente mit 67 sind aber auch ihre Kritiker. Gerade die aktuelle Diskussion hat wieder einmal gezeigt, dass es hier sicher auch in Zukunft noch gr&ouml;&szlig;ere Meinungsverschiedenheiten geben wird.</p>
<h3>Alternativen: Beitragserh&ouml;hung oder Rentenk&uuml;rzung</h3>
<p>Die Bef&uuml;rworter der Rente mit 67, zu denen auch die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen geh&ouml;rt, argumentieren vor allem damit, dass die Anhebung des Rentenalters unverzichtbar sei. Andernfalls m&uuml;sse es entweder zu einer Beitragserh&ouml;hung in der Rentenversicherung oder zu einer <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/71/altersarmut-in-deutschland-vor-dramatischen-ausmasen/">K&uuml;rzung der aktuellen Altersrenten</a> kommen. Beides solle jedoch unbedingt vermieden werden.</p>
<p>Die Kritiker der Rente mit 67 betonen hingegen immer wieder, dass sie nichts anderes als ein eindeutiges Rentenk&uuml;rzungsprogramm sei. Schon heute g&auml;be es <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/126/immer-mehr-hartz-iv-aufstocker-ausweg-gesetzlicher-mindestlohn/">viel zu wenige Arbeitspl&auml;tze</a> f&uuml;r &auml;ltere Menschen &uuml;ber 60. Dieses Problem w&uuml;rde sich durch die Rente mit 67 noch weiter versch&auml;rfen. Aus diesem Grunde sei es dringend geboten, etwas daf&uuml;r zu tun, dass die <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/97/sinkende-arbeitszufriedenheit-in-deutschland/">Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten</a> f&uuml;r Arbeitnehmer &uuml;ber 60  verbessert werden. Ob und in welchem Umfang dies gelingen kann, muss sich in Zukunft erst noch zeigen. Kritik an der Rente mit 67 gab es unter anderem vom CSU-Chef Horst Seehofer, von den Gewerkschaften, den Oppositionsparteien und verschiedenen Sozialverb&auml;nden.</p>
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		<title>Immer mehr sozialversicherungspflichtige Besch&#228;ftigte ab 50 Jahren</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 14:10:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Besch&#228;ftigten bei den &#252;ber 50j&#228;hrigen deutlich zugenommen. Die Ursachen f&#252;r diese Entwicklung sind sehr vielf&#228;ltig und d&#252;rften in erster Linie mit dem Nachr&#252;cken der geburtenstarken Jahrg&#228;nge in die Altersgruppe &#252;ber 50 und mit einer steigenden Erwerbst&#228;tigkeit von Frauen zu tun haben. &#196;ltere Erwerbst&#228;tige sind aber nicht<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/195/immer-mehr-sozialversicherungspflichtige-beschaftigte-ab-50-jahren/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-196" href="http://www.politischesoziologie.de/news/195/immer-mehr-sozialversicherungspflichtige-beschaftigte-ab-50-jahren/aeltere-menschen-im-arbeitsmarkt/"><img class="alignleft size-full wp-image-196" title="Immer mehr &auml;ltere Menschen sind berufst&auml;tig" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/aeltere-menschen-im-arbeitsmarkt.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a>In den letzten Jahren hat der <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/152/zunahme-der-teilzeitarbeit-in-deutschland-und-der-eu/">Anteil der sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigten</a> bei den &uuml;ber 50j&auml;hrigen deutlich zugenommen. Die Ursachen f&uuml;r diese Entwicklung sind sehr vielf&auml;ltig und d&uuml;rften in erster Linie mit dem Nachr&uuml;cken der geburtenstarken Jahrg&auml;nge in die Altersgruppe &uuml;ber 50 und mit einer steigenden Erwerbst&auml;tigkeit von Frauen zu tun haben. &Auml;ltere Erwerbst&auml;tige sind aber nicht in allen Branchen gleich stark vertreten. Wie aktuelle Studien zeigen, gibt es hier zum Teil gravierende Unterschiede.</p>
<h3>H&ouml;her Qualifizierte bleiben h&auml;ufig l&auml;nger berufst&auml;tig</h3>
<p>Vor allem bei denjenigen Personen, die &uuml;ber einen <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/81/niedriglohne-und-wirtschaftlicher-aufschwung/">Hoch- oder Fachschulabschluss</a> verf&uuml;gen, weist der Grad der Berufst&auml;tigkeit bei den &uuml;ber 50j&auml;hrigen kaum Unterschiede zur j&uuml;ngeren Generation auf. Dar&uuml;ber hinaus ist hier auch eine gewisse Konstanz in den Berufsbiographien erkennbar. Nicht selten bleiben Akademiker von der Jugend bis ins hohe Alter durchgehend berufst&auml;tig. Dies d&uuml;rfte sicher auch damit zu tun haben, dass ihre Arbeit meist weniger anstrengend ist als <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/97/sinkende-arbeitszufriedenheit-in-deutschland/">geringer qualifizierte T&auml;tigkeiten</a> und deshalb auch l&auml;nger ausge&uuml;bt werden kann.</p>
<h3>Branchenspezifische Unterschiede</h3>
<p>Nicht nur bez&uuml;glich der Qualifikation, sondern auch bez&uuml;glich der einzelnen Branchen gibt es sehr gro&szlig;e Unterschiede bei den Besch&auml;ftigungszahlen der &uuml;ber 50j&auml;hrigen. In der &ouml;ffentlichen Verwaltung, im Bergbau, in der Energie- und Abwasserwirtschaft oder in der Grundst&uuml;cks- und Wohnungswirtschaft sind &auml;ltere Arbeitnehmer fast immer &uuml;berrepr&auml;sentiert. Weniger stark vertreten sind sie hingegen im Gastgewerbe und in der IT Branche.</p>
<p>Trotz der Tatsache, dass sich die Zahl der &uuml;ber 50j&auml;hrigen, die einer sozialversicherungspflichtigen T&auml;tigkeit nachgehen, in den letzten Jahren deutlich erh&ouml;ht hat, muss festgehalten werden, dass ihr Anteil an der gesamten erwerbst&auml;tigen Bev&ouml;lkerung nur rund ein Viertel betr&auml;gt. Hier bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten. Dies ist vor allem auch deshalb sehr wichtig, weil in Deutschland schrittweise die Rente mit 67 eingef&uuml;hrt werden soll. In diesem Zusammenhang stellt sich immer wieder die Frage, ob es sp&auml;ter auch <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/71/altersarmut-in-deutschland-vor-dramatischen-ausmasen/">gen&uuml;gend Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Personen &uuml;ber 60 oder gar &uuml;ber 65</a> geben wird.</p>
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		<title>Volksabstimmung zu Stuttgart 21 &#8211; Ergebnisse und Konsequenzen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 14:26:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 27. November fand in Baden-W&#252;rttemberg eine Volksabstimmung &#252;ber das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 statt. Dabei sollten die B&#252;rger entscheiden, ob das Bahnprojekt unter dem Eindruck der zahlreichen Proteste aus den letzten zwei Jahren endg&#252;ltig gestoppt oder wie geplant fortgesetzt werden soll. Nicht zuletzt war Stuttgart 21 auch ein Grund daf&#252;r, dass mit Winfried Kretschmann<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/187/volksabstimmung-zu-stuttgart-21-ergebnisse-und-konsequenzen/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-188" href="http://www.politischesoziologie.de/news/187/volksabstimmung-zu-stuttgart-21-ergebnisse-und-konsequenzen/s21-gegner/"><img class="alignleft size-full wp-image-188" title="Trotz des eindeutigen Ergebnisses der Volksabstimmung wollen die S21-Gegner weiter gegen das Projekt demonstrieren" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/s21-gegner.jpg" alt="" width="250" height="141" /></a>Am 27. November fand in Baden-W&uuml;rttemberg eine Volksabstimmung &uuml;ber das umstrittene Bahnprojekt <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/67/stuttgart-21-und-das-dilemma-der-grunen/">Stuttgart 21</a> statt. Dabei sollten die B&uuml;rger entscheiden, ob das Bahnprojekt unter dem Eindruck der zahlreichen Proteste aus den letzten zwei Jahren endg&uuml;ltig gestoppt oder wie geplant fortgesetzt werden soll. Nicht zuletzt war Stuttgart 21 auch ein Grund daf&uuml;r, dass mit <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/60/die-soziologie-der-politischen-parteien/">Winfried Kretschmann</a> erstmals ein gr&uuml;ner Ministerpr&auml;sident im Bundesland Baden-W&uuml;rttemberg gew&auml;hlt wurde. Er ist auch der erste gr&uuml;ne Ministerpr&auml;sident der Bundesrepublik Deutschland.</p>
<h3>Mehrheit in Stadt und Land f&uuml;r S21</h3>
<p>Bei der Volksabstimmung vom 27.11.2011 haben die <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/86/frieden-in-stuttgart-die-wende-zur-losung-des-konfliktes/">Gegner des Bahnprojektes Stuttgart 21</a> eine eindeutige Niederlage erlitten. So sprachen sich insgesamt 58,8% der B&uuml;rger f&uuml;r eine Fortf&uuml;hrung des Bahnprojektes und nur 41,2% dagegen aus. Dieses Ergebnis fiel nicht nur &uuml;berraschend klar aus, sondern stellt auch eine herbe Entt&auml;uschung f&uuml;r die Gegner des Bahnprojektes dar. Ihnen ist nun bewusst geworden, dass sie nicht nur die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung von Baden-W&uuml;rttemberg, sondern auch die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung von Stuttgart gegen sich haben.</p>
<h3>Sprecherin des Aktionsb&uuml;ndnisses gegen S21 tritt zur&uuml;ck</h3>
<p>Das Ergebnis der Volksabstimmung hat bundesweit ein geteiltes Echo hervorgerufen. Es wurde vor allem von den Vertretern der Deutschen Bahn begr&uuml;&szlig;t. Bahn-Chef Grube sprach sich daf&uuml;r aus, den Weiterbau des Projektes nun z&uuml;gig voranzutreiben und die in letzter Zeit entstandenen R&uuml;ckst&auml;nde schnell aufzuholen. Der Baden-W&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident Kretschmann zeigte sich zwar entt&auml;uscht vom Ergebnis, k&uuml;ndigte jedoch an, dass er seinen Widerstand gegen das Bahnprojekt aufgeben wolle.</p>
<p>Besonders gro&szlig; war die Entt&auml;uschung beim Aktionsb&uuml;ndnis gegen Stuttgart 21. Dieses B&uuml;ndnis, das mit seinen zahlreichen Aktionen gegen das Bahnprojekt f&uuml;r bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt hat, gilt als der gro&szlig;e Verlierer der Abstimmung. Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Ergebnisses trat dann auch die Sprecherin Brigitte Dahlbender zur&uuml;ck.</p>
<p>Wie es nun weitergehen soll, ist noch ungewiss. Sicherlich wird der harte Kern des B&uuml;ndnisses auch in Zukunft weiter demonstrieren. Der einzige noch im Amt verbliebene Sprecher ist nun der Stuttgarter Stadtrat Hannes Rockenbauch. Er hat angek&uuml;ndigt, dass er f&uuml;r den 4.12.2011 sowohl die Bef&uuml;rworter als auch die Gegner des Bahnprojektes ins Rathaus eingeladen hat. Das Ergebnis dieses Treffens wird schon heute mit Spannung erwartet.</p>
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		<title>Mindestlohn-Debatte in Deutschland flammt wieder auf</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 11:11:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen hat es wieder zahlreiche Diskussionen dar&#252;ber gegeben, ob es jetzt an der Zeit w&#228;re, in Deutschland einen allgemeinen und f&#252;r alle Branchen verbindlichen Mindestlohn einzuf&#252;hren. Das Neue an dieser Diskussion ist, dass sich nun auch verschiedene Parteien und politische Gruppierungen, die bisher dagegen waren, f&#252;r den Mindestlohn aussprechen. Als Beispiel w&#228;re<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/183/mindestlohn-debatte-in-deutschland-flammt-wieder-auf/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-184" href="http://www.politischesoziologie.de/news/183/mindestlohn-debatte-in-deutschland-flammt-wieder-auf/mindestlohn-cdu-merkel/"><img class="alignleft size-full wp-image-184" title="Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht sich inzwischen f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns aus" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/mindestlohn-cdu-merkel.jpg" alt="" width="250" height="141" /></a>In den letzten Wochen hat es wieder zahlreiche Diskussionen dar&uuml;ber gegeben, ob es jetzt an der Zeit w&auml;re, in Deutschland einen allgemeinen und f&uuml;r alle Branchen verbindlichen <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/126/immer-mehr-hartz-iv-aufstocker-ausweg-gesetzlicher-mindestlohn/">Mindestlohn</a> einzuf&uuml;hren. Das Neue an dieser Diskussion ist, dass sich nun auch verschiedene <a href="http://www.politischesoziologie.de/politikwissenschaft/">Parteien und politische Gruppierungen</a>, die bisher dagegen waren, f&uuml;r den Mindestlohn aussprechen. Als Beispiel w&auml;re hier nur die CDU zu nennen.</p>
<h3>Das Problem der &#8220;Working Poor&#8221;</h3>
<p>Es ist eine bekannte Tatsache, dass sich die Zahl der &#8220;Working Poor&#8221;, also der Personen, die trotz Arbeit noch auf zus&auml;tzliche <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/118/ist-das-grundeinkommen-eine-alternative-zu-hartz-iv/">staatliche Transferleistungen</a> angewiesen sind, in den letzten Jahren sp&uuml;rbar erh&ouml;ht hat. Diese Tendenz ist bereits seit der Einf&uuml;hrung von Hartz IV erkennbar. Als Ursache hierf&uuml;r gelten vor allem die <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/81/niedriglohne-und-wirtschaftlicher-aufschwung/">niedrigen Stundenl&ouml;hne</a>, die es auch voll erwerbst&auml;tigen Personen nicht m&ouml;glich machen, vom Lohn ihrer Arbeit zu leben oder gar eine Familie zu ern&auml;hren. Deshalb wird es immer wieder als dringend erachtet, einen gesetzlichen Mindestlohn einzuf&uuml;hren, der dieses Problem schnell l&ouml;st. Ob dies jedoch tats&auml;chlich so w&auml;re, ist zumindest fraglich.</p>
<p>Aktuelle Studien zeigen immer wieder, dass die meisten Hartz IV-Aufstocker gar nicht Vollzeit arbeiten, sondern lediglich einer <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/152/zunahme-der-teilzeitarbeit-in-deutschland-und-der-eu/">Teilzeitbesch&auml;ftigung</a> nachgehen oder einen Minijob aus&uuml;ben. F&uuml;r diese Personen ist der Nebenverdienst oft die einzige Chance, um &uuml;berhaupt am <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/97/sinkende-arbeitszufriedenheit-in-deutschland/">Erwerbsleben teilnehmen zu k&ouml;nnen</a>. Ein Mindestlohn k&ouml;nnte dann dazu f&uuml;hren, dass diese Arbeitskr&auml;fte zu teuer werden und dass sie deshalb entlassen werden m&uuml;ssten. Die Konsequenz w&auml;re eine v&ouml;llige Abh&auml;ngigkeit von Hartz IV.</p>
<h3>Mindestlohn und EU</h3>
<p>Die verst&auml;rkten Diskussionen &uuml;ber den Mindestlohn d&uuml;rften auch eine unmittelbare Folge der Einf&uuml;hrung der Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit in der EU sein, welche seit dem 1. Mai 2011 in Kraft ist. Seitdem gestaltet sich der Arbeitsmarkt f&uuml;r Geringqualifizierte zunehmend schwieriger. Viele einfache T&auml;tigkeiten sind in Deutschland zu teuer und werden deshalb in andere L&auml;nder ausgelagert. Dieser Trend d&uuml;rfte sich in den n&auml;chsten Jahren noch weiter verst&auml;rken. Deshalb m&uuml;ssen hier L&ouml;sungen gefunden werden, mit denen m&ouml;glichst alle Beteiligten zufrieden sind. Dies muss kein Mindestlohn sein. Auch alternative Modelle wie zum Beispiel das Grundeinkommen oder die negative Einkommenssteuer k&ouml;nnten entwickelt und anschlie&szlig;end umgesetzt werden.</p>
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		<title>Fernlehrgang Soziologie und Politische Soziologie f&#252;r Einsteiger</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Laudius GmbH in Straelen bieten interessierten Personen die M&#246;glichkeit, sich durch einen nebenberuflichen Fernlehrgang solide Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Soziologie und der Politischen Soziologie anzueignen. Wer den Fernlehrgang Soziologie absolvieren m&#246;chte, ben&#246;tigt daf&#252;r keinerlei Vorkenntnisse. Die Laudius GmbH erwartet lediglich die Bereitschaft, sich in unbekannte Fachgebiete einzuarbeiten und dabei eine gewisse Aufgeschlossenheit f&#252;r<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/177/fernlehrgang-soziologie-und-politische-soziologie-fur-einsteiger/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-178" href="http://www.politischesoziologie.de/news/177/fernlehrgang-soziologie-und-politische-soziologie-fur-einsteiger/laudius/"><img class="alignleft size-full wp-image-178" title="Laudius GmbH" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/laudius.jpg" alt="" width="250" height="90" /></a>Die Laudius GmbH in Straelen bieten interessierten Personen die M&ouml;glichkeit, sich durch einen nebenberuflichen Fernlehrgang solide Grundkenntnisse auf dem Gebiet der <a href="http://www.politischesoziologie.de/soziologie/">Soziologie</a> und der <a href="http://www.politischesoziologie.de/politikwissenschaft/">Politischen Soziologie</a> anzueignen. Wer den Fernlehrgang Soziologie absolvieren m&ouml;chte, ben&ouml;tigt daf&uuml;r keinerlei Vorkenntnisse. Die Laudius GmbH erwartet lediglich die Bereitschaft, sich in unbekannte Fachgebiete einzuarbeiten und dabei eine gewisse Aufgeschlossenheit f&uuml;r neue Sichtweisen an den Tag zu legen.</p>
<h3>Acht Monate Regelstudienzeit</h3>
<p>Mit dem Lehrgang kann jederzeit begonnen werden. Die Teilnahmer haben dabei Gelegenheit, die Studienunterlagen und das Lehrmaterial 2 Wochen lang unverbindlich zu testen. Erst dann m&uuml;ssen sie sich endg&uuml;ltig entscheiden. Die Regelstudienzeit betr&auml;gt acht Monate. Grunds&auml;tzlich kann jeder Teilnehmer sein Studientempo selbst bestimmen und dabei auch schneller vorgehen oder sich Zeit lassen. Die gesamte Betreuungsfrist kann auf einen Zeitraum von bis zu 44 Monaten ausgedehnt werden. Am Ende des Lehrganges erh&auml;lt jeder Teilnehmer ein Abschlusszeugnis, welches seine neu erworbenen Kenntnisse genau dokumentiert.</p>
<h3>Lehrgangsinhalte</h3>
<p>Das Studienmaterial besteht aus 32 Lehrheften und einem Studienordner. W&auml;hrend des Lehrganges erwartet die Teilnehmer ein breit gef&auml;chertes Fachwissen aus allen Bereichen der Soziologie und der Politischen Soziologie. Zu Beginn des Lehrganges geht es um den Charakter, den Zweck und das Menschenbild der Soziologie. Es folgt eine Vorstellung der wichtigsten <a href="http://www.politischesoziologie.de/theorien/">Theorien</a> und der wichtigsten <a href="http://www.politischesoziologie.de/theorien/die-theorie-der-cleavages-lipset-rokkan/">Klassiker</a> dieser Wissenschaft. Weitere Themen sind die Soziologie der Moderne und der Postmoderne, die <a href="http://www.politischesoziologie.de/theorien/ehernes-gesetz-der-oligarchie-robert-michels/">Herrschaftsverh&auml;ltnisse</a> in der Gesellschaft und die Rolle der verschiedenen <a href="http://www.politischesoziologie.de/theorien/marxistischer-erklarungsansatz/">Klassen</a>, Schichten und Gruppen. Au&szlig;erdem wird der Blick auf die unterschiedlichsten Bereiche der Gesellschaft wie zum Beispiel die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Technik, die Medien und die Arbeitswelt gelenkt.</p>
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		<title>Zunahme der Teilzeitarbeit in Deutschland und der EU</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 14:28:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sowohl in Deutschland als auch in einigen anderen Mitgliedsstaaten der Europ&#228;ischen Union hat die Teilzeitarbeit in den letzten Jahren deutlich zugenommen. War sie fr&#252;her noch eine Dom&#228;ne der Frauen, so findet sich die Teilzeitarbeit heute in verst&#228;rktem Ma&#223;e auch bei M&#228;nnern. Dies hat ganz unterschiedliche Gr&#252;nde. Sie d&#252;rften zum Teil pers&#246;nlich und zum Teil gesellschaftlich<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/152/zunahme-der-teilzeitarbeit-in-deutschland-und-der-eu/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-153" href="http://www.politischesoziologie.de/news/152/zunahme-der-teilzeitarbeit-in-deutschland-und-der-eu/teilzeit-arbeit/"><img class="alignleft size-full wp-image-153" title="Die Teilzeitarbeit weitet sich immer mehr aus" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/teilzeit-arbeit.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a>Sowohl in Deutschland als auch in einigen anderen Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union hat die Teilzeitarbeit in den letzten Jahren deutlich zugenommen. War sie fr&uuml;her noch eine Dom&auml;ne der Frauen, so findet sich die Teilzeitarbeit heute in verst&auml;rktem Ma&szlig;e auch bei M&auml;nnern. Dies hat ganz unterschiedliche Gr&uuml;nde. Sie d&uuml;rften zum Teil pers&ouml;nlich und zum Teil gesellschaftlich bedingt sein.</p>
<p>Die Zunahme der Teilzeitarbeit ist auch eine Folge des grundlegenden Strukturwandels in der <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/81/niedriglohne-und-wirtschaftlicher-aufschwung/">Wirtschaft</a> und der <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/97/sinkende-arbeitszufriedenheit-in-deutschland/">Arbeitswelt</a> der letzten Jahre. &Uuml;berwiegen bei den Frauen nach wie vor famili&auml;re Gr&uuml;nde, so ist es bei den M&auml;nnern eher der Mangel an entsprechenden Vollzeitstellen, aber auch der Wunsch nach pers&ouml;nlicher Weiterbildung. Gesundheitliche Einschr&auml;nkungen spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Fr&uuml;her waren meist nur gering qualifizierte Arbeitnehmer von der Teilzeitarbeit betroffen, heute sind es jedoch in zunehmendem Ma&szlig;e auch Frauen und M&auml;nner aus der mittleren und der h&ouml;heren Qualifikationsebene.</p>
<h3>Altersgruppen</h3>
<p>Am weitesten verbreitet ist die Teilzeitarbeit in der <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/71/altersarmut-in-deutschland-vor-dramatischen-ausmasen/">Altersgruppe der &uuml;ber 55j&auml;hrigen Arbeitnehmer</a>. Hier arbeitet bereits jede zweite Frau und jeder siebte Mann in Teilzeit. In den mittleren Jahrg&auml;ngen (40 bis 54 Jahre) kommt Teilzeitarbeit fast nicht vor. Dies gilt sowohl f&uuml;r M&auml;nner als auch f&uuml;r Frauen. Bei den unter 40j&auml;hrigen finden sich relativ viele M&auml;nner und sehr wenige Frauen, die in Teilzeit arbeiten.</p>
<h3>Verschiedene Besch&auml;ftigungsformen</h3>
<p>Bei der &uuml;berwiegenden Zahl der Teilzeitjobs handelt es sich um <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/126/immer-mehr-hartz-iv-aufstocker-ausweg-gesetzlicher-mindestlohn/">Minijobs</a> mit einem monatlichen Verdienst von 400 EUR oder noch darunter. <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/118/ist-das-grundeinkommen-eine-alternative-zu-hartz-iv/">Ein-Euro-Jobber</a> spielen dabei aber fast keine Rolle. Etwas anders sieht es dann schon bei den Midi-Jobs oder bei Selbst&auml;ndigen und Freiberuflern aus. Vor allem Letztere &uuml;ben ihre Teilzeitt&auml;tigkeit meist nicht freiwillig aus und w&uuml;rden gern l&auml;nger arbeiten. Dies scheitert jedoch meist an der mangelnden Auftragslage. Grunds&auml;tzlich bleibt es abzuwarten, wie sich die Teilzeitarbeit in den n&auml;chsten Jahren und Jahrzehnten weiterentwickeln wird. Setzen sich die aktuellen Tendenzen am Arbeitsmarkt weiter fort, kann auch in Zukunft mit einer weiteren Zunahme der Teilzeitarbeit gerechnet werden.</p>
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		<title>Deutschen Gesellschaft f&#252;r Soziologie tagt in Halle an der Saale</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 10:36:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, den 10.11.2011 und am Freitag, den 11.11.2011 findet eine Tagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Soziologie, Sektion Politische Soziologie, in Halle statt. Dabei soll es um verschiedene Entwicklungstendenzen und Herausforderungen in der modernen Stadt gehen. Veranstaltungsort ist die Universit&#228;t Halle an der Saale. Die wissenschaftliche Leitung dieser Tagung haben Prof. Dr. Christian Lahusen, Prof.<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/134/deutschen-gesellschaft-fur-soziologie-tagt-in-halle-an-der-saale/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-135" href="http://www.politischesoziologie.de/news/134/deutschen-gesellschaft-fur-soziologie-tagt-in-halle-an-der-saale/lahusen-aderhold-politische-soziologie/"><img class="alignleft size-full wp-image-135" title="Prof. Dr. Christian Lahusen, Dr. Jens Aderhold" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/lahusen-aderhold-politische-soziologie.jpg" alt="" width="250" height="157" /></a>Am Donnerstag, den 10.11.2011 und am Freitag, den 11.11.2011 findet eine Tagung der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r <a href="http://www.politischesoziologie.de/soziologie/">Soziologie</a>, Sektion <a href="http://www.politischesoziologie.de/politikwissenschaft/">Politische</a> Soziologie, in Halle statt. Dabei soll es um verschiedene Entwicklungstendenzen und Herausforderungen in der modernen Stadt gehen. Veranstaltungsort ist die Universit&auml;t Halle an der Saale. Die wissenschaftliche Leitung dieser Tagung haben Prof. Dr. Christian Lahusen, Prof. Dr. Everhard Holtman, Dr. Jens Aderhold, Katrin Harms M.A. und Dipl.-Soz. Tobias Jaeck inne. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen werden noch bis zum 4.11.2011 von Dr. Jens Aderhold (Uni Halle-Wittenberg) entgegengenommen.</p>
<h3>Inhaltliche Schwerpunkte</h3>
<p>W&auml;hrend der Tagung in Halle soll es darum gehen, die st&auml;dtische Entwicklung und den aktuellen <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/67/stuttgart-21-und-das-dilemma-der-grunen/">lokalen Wandel</a> wissenschaftlich zu thematisieren. Dabei sollen bedeutsame Ver&auml;nderungen und wichtige Problemstellungen zur Sprache gebracht und umfassend diskutiert werden. Wesentliche Themen der Tagung werden unter anderem die neuen Handlungserfordernisse in der Lokal- und Stadtentwicklung sowie der Wandel lokaler Eliten sein. Au&szlig;erdem steht auch die sich st&auml;ndig ver&auml;ndernde <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/60/die-soziologie-der-politischen-parteien/">Beschaffenheit und Rationalit&auml;t der lokalen Machtkonstallationen</a> auf dem Programm.</p>
<h3>Tagungsprogramm am 10.11.2011</h3>
<p>Die Tagung beginn um 10.30 Uhr mit der Begr&uuml;&szlig;ung. Diese nimmt Prof. Dr. Michael Hofmann von der FSU Jena vor. Es folgt der Einf&uuml;hrungsvortrag von Dr. Jens Aderhold von der Martin-Luther-Universit&auml;t Halle-Wittenberg (10.45 Uhr). Dabei wird es um lokale Herausforderungen und lokale Eliten gehen. Weitere Vortr&auml;ge folgen um 11.15 Uhr und 12.00 Uhr. Am Nachmittag geht es im Panel 1 um die Raumentwicklung und die damit verbundenen Herausforderungen in der Stadtgestaltung. Panel 2 hat dann die Stadtpolitik und die kommunalen Eliten zum Thema. Der Tag endet um 20.00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen in der Mejo-Bluesbar.</p>
<h3>Tagungsprogramm am 11.11.2011</h3>
<p>Der zweite Tag beginnt um 9.00 Uhr mit einem Vortrag zu aktuellen kommunalen Herausforderungen aus der Sicht von lokalen Eliten. Um 9.40 Uhr schlie&szlig;t sich dann ein Vortrag zur Stadtpolitik im Umgang mit der Peripherisierung an. Anschlie&szlig;end geht es im Panel 3 um die Machtkonstellationen auf lokaler Ebene. Die Tagung schlie&szlig;t um 14.20 Uhr mit einem Res&uuml;meé und einem Ausblick von Dr. Jens Aderhold.</p>
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		<title>Immer mehr Hartz IV-Aufstocker &#8211; Ausweg gesetzlicher Mindestlohn?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 13:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren ist es in Deutschland zu einer kontinuierlichen Ausweitung des Niedriglohnsektors gekommen. Besonders betroffen sind davon die Angeh&#246;rigen des Wach- und Sicherheitspersonals sowie des Pflegepersonals in den Kliniken und Altersheimen. Auch f&#252;r Friseure oder Reinigungskr&#228;fte werden oft nur sehr geringe L&#246;hne gezahlt, die trotz einer Vollzeitbesch&#228;ftigung keinesfalls existenzsichernd sind. Um diesen unhaltbaren<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/126/immer-mehr-hartz-iv-aufstocker-ausweg-gesetzlicher-mindestlohn/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-127" href="http://www.politischesoziologie.de/news/126/immer-mehr-hartz-iv-aufstocker-ausweg-gesetzlicher-mindestlohn/arm-trotz-arbeit/"><img class="alignleft size-full wp-image-127" title="Arm trotz Arbeit" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/arm-trotz-arbeit.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a>In den letzten Jahren ist es in Deutschland zu einer kontinuierlichen Ausweitung des <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/81/niedriglohne-und-wirtschaftlicher-aufschwung/">Niedriglohnsektors</a> gekommen. Besonders betroffen sind davon die Angeh&ouml;rigen des Wach- und Sicherheitspersonals sowie des Pflegepersonals in den Kliniken und Altersheimen. Auch f&uuml;r Friseure oder Reinigungskr&auml;fte werden oft nur sehr geringe L&ouml;hne gezahlt, die trotz einer Vollzeitbesch&auml;ftigung <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/97/sinkende-arbeitszufriedenheit-in-deutschland/">keinesfalls existenzsichernd</a> sind. Um diesen unhaltbaren Zustand zu beseitigen, haben die Vertreter zahlreicher Parteien, Organisationen oder Gewerkschaften immer wieder die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland gefordert. Dabei argumentieren sie in erster Linie damit, dass solch ein Mindestlohn in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern bereits heute Realit&auml;t sei und dass es einfach m&ouml;glich sein m&uuml;sse, mit dem erzielten Arbeitslohn aus einer Vollzeitt&auml;tigkeit auch den eigenen Lebensunterhalt und den Lebensunterhalt der Familie zu bestreiten.</p>
<h3>Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen?</h3>
<p>Nicht &uuml;berall findet der Gedanke an den gesetzlichen Mindestlohn seine Zustimmung. So argumentieren vor allem die Vertreter verschiedener Arbeitgeber- und Unternehmerorganisationen damit, dass die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland auf jedem Fall Arbeitspl&auml;tze vernichten w&uuml;rde. Gerade f&uuml;r diejenigen Personen, die nur &uuml;ber eine geringf&uuml;gige oder gar keine berufliche Qualifikation verf&uuml;gen, sei die Arbeit im Niedriglohnsektor oft die einzige Chance, um &uuml;berhaupt Arbeit zu finden. Der Mindestlohn w&uuml;rde dann diese Arbeit unn&ouml;tig verteuern, was unweigerlich zahlreiche Entlassungen mit sich bringen w&uuml;rde.</p>
<h3>Zahl der Aufstocker steigt</h3>
<p>Ganz anders sehen es die Vertreter der Gewerkschaften und anderer Arbeitnehmerorganisationen. Sie weisen darauf hin, dass die Zahl der <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/118/ist-das-grundeinkommen-eine-alternative-zu-hartz-iv/">Hartz IV-Empf&auml;nger</a> im Zuge der Ausweitung des Niedriglohnsektors  deutlich angestiegen sei. Immer mehr Arbeitnehmer w&uuml;rden zus&auml;tzlich zu ihrem Lohn erg&auml;nzende Sozialleistungen ben&ouml;tigen. Bei diesen Personen, die auch als Aufstocker bezeichnet werden, handele es sich keinesfalls nur um geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte oder Teilzeiterwerbst&auml;tige, sondern auch um Vollzeitbesch&auml;ftigte. Wenn diese dann nur einen Niedriglohn beziehen und keinen zus&auml;tzlichen finanziellen R&uuml;ckhalt in der Familie haben, w&uuml;rden sie fast zwangsl&auml;ufig zu Hartz IV-Empf&auml;ngern. Dieser Zustand sei unw&uuml;rdig und m&uuml;sse durch die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohnes unbedingt ge&auml;ndert werden.</p>
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		</item>
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		<title>Ist das Grundeinkommen eine Alternative zu Hartz IV?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits seit einiger Zeit stellt sich in Deutschland die Frage, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen f&#252;r alle B&#252;rger eine gangbare Alternative zu Hartz IV sein k&#246;nnte. Gerade jetzt ist diese Frage wieder aktuell geworden. In einer internationalen Woche des Grundeinkommens diskutieren die Vertreter zahlreicher kirchlicher und gesellschaftlicher Organisationen &#252;ber m&#246;gliche Alternativen zu den aktuellen Armutsverwaltungsprogrammen in<a href="http://www.politischesoziologie.de/news/118/ist-das-grundeinkommen-eine-alternative-zu-hartz-iv/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-119" href="http://www.politischesoziologie.de/news/118/ist-das-grundeinkommen-eine-alternative-zu-hartz-iv/reimund-acker/"><img class="alignleft size-full wp-image-119" title="Einer der Referenten auf der &quot;Woche des Grundeinkommens&quot;: Reimund Acker vom &quot;Netzwerk Grundeinkommen&quot;" src="http://www.politischesoziologie.de/wp-content/uploads/reimund-acker.jpg" alt="" width="250" height="219" /></a>Bereits seit einiger Zeit stellt sich in Deutschland die Frage, ob ein bedingungsloses <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/81/niedriglohne-und-wirtschaftlicher-aufschwung/">Grundeinkommen</a> f&uuml;r alle B&uuml;rger eine gangbare Alternative zu Hartz IV sein k&ouml;nnte. Gerade jetzt ist diese Frage wieder aktuell geworden. In einer internationalen Woche des Grundeinkommens diskutieren die Vertreter zahlreicher <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/112/proteste-gegen-papstbesuch-in-deutschland/">kirchlicher</a> und gesellschaftlicher Organisationen &uuml;ber m&ouml;gliche Alternativen zu den aktuellen Armutsverwaltungsprogrammen in Europa. Die Woche des Grundeinkommens fand vom 19.9. bis 25.9.2011 in Deutschland und &Ouml;sterreich statt. Mit zahlreichen Aktionen machten die Veranstalter auf die Problematik aufmerksam und sensibilisierten die Bev&ouml;lkerung f&uuml;r das Thema Grundeinkommen.</p>
<h3>Die Idee des Grundeinkommens</h3>
<p>Es gibt verschiedene Modelle zur Einf&uuml;hrung des Grundeinkommens in Deutschland. Alle diese Modelle enthalten jedoch den Gedanken, dass das Grundeinkommen an jeden Erwachsenen gezahlt werden soll und dies unabh&auml;ngig davon, ob die B&uuml;rger noch weitere Eink&uuml;nfte oder Verm&ouml;genswerte besitzen. Die Finanzierung des Grundeinkommens soll dabei mit Hilfe von Steuermitteln erfolgen. Dazu m&uuml;ssten allerdings die vorhandenen Arbeitseinkommen st&auml;rker besteuert werden als bisher. Das Grundeinkommen w&uuml;rde dann alle anderen staatlichen Transferleistungen wie zum Beispiel Arbeitslosengeld, Hartz IV, Wohngeld oder Kindergeld &uuml;berfl&uuml;ssig machen. Anstelle des Kindergeldes k&ouml;nnte ein Grundeinkommen f&uuml;r Kinder treten.</p>
<h3>Argumente f&uuml;r und gegen das Grundeinkommen</h3>
<p>Es gibt sowohl engagierte Bef&uuml;rworter als auch engagierte Gegner des Grundeinkommens. Die Bef&uuml;rworter argumentieren damit, dass das Grundeinkommen heute n&ouml;tiger denn je ist, weil vielen Menschen der <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/71/altersarmut-in-deutschland-vor-dramatischen-ausmasen/">Zugang zum Arbeitsmarkt auf Dauer verwehrt</a> wird. Deshalb ist es dringend erforderlich, dass das Grundeinkommen an die Stelle von Hartz IV tritt. Hierbei w&uuml;rden dann auch die repressiven Ma&szlig;nahmen wegfallen, die bei Hartz IV so typisch sind. Dar&uuml;ber hinaus w&uuml;rde das Grundeinkommen auch niemals mit dem Arbeitseinkommen oder dem pers&ouml;nlichen Verm&ouml;gen verrechnet.</p>
<p>Die Gegner des Grundeinkommens weisen oft darauf hin, dass dieses Modell dem Leistungsprinzip zuwider laufen und das Nichtstun f&ouml;rdern w&uuml;rde. Durch die Einf&uuml;hrung des Grundeinkommens best&uuml;nde aber auch die M&ouml;glichkeit, dass sich viele Menschen eine T&auml;tigkeit suchen, die ihren wirklichen Neigungen und Interessen entspricht und die nicht nur <a href="http://www.politischesoziologie.de/news/97/sinkende-arbeitszufriedenheit-in-deutschland/">zum Zwecke des Gelderwerbs</a> ausge&uuml;bt wird.</p>
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